HERE ARE THE NOMINEES!

Inter Mailand

Manuel Akanji

Der «Fels in der Brandung» stand als einziger Nationalspieler neben Goalie Gregor Kobel und seinem Innenverteidigungs-Partner Nico Elvedi jede Minute der WM-Qualifikation auf dem Platz. Mit seinem 1:0 in Basel gegen den Kosovo sorgte Akanji für den idealen Auftakt in die Kampagne und blieb danach mit seinen Kollegen während fast 400 Minuten ohne Gegentor. Im Sommer 2025 zog der Zürcher nach drei - grösstenteils sehr erfolgreichen Jahren - bei Manchester City leihweise zu Inter Mailand weiter.

AFC Sunderland

Granit Xhaka

Als Captain führte Granit Xhaka die Schweiz zur sechsten WM-Teilnahme in Folge. Der Rekord-Nationalspieler (143 Einsätze) steuerte zwei Penaltytore, je eines in beiden Duellen mit Schweden, dazu bei. Leaderqualitäten bewies der zuletzt dreifache Sieger der Kategorie «UBS Male National Player» auch im Klub: Nach dem Wechsel von Bayer Leverkusen zurück in die Premier League wurde er bei Aufsteiger Sunderland sogleich Captain und hatte massgeblichen Anteil am Höhenflug der «Black Cats» im Herbst.

Nottingham Forest FC

Dan Ndoye

Nur ein Schweizer Feldspieler (Breel Embolo) absolvierte 2025 mehr Länderspiel-Minuten als Dan Ndoye. In 742 Minuten erzielte der pfeilschnelle Flügel seine Tore 2 bis 5 im Dress der Nati, zwei davon in der WM-Qualifikation. Den Bologna FC schoss der Waadtländer im italienischen Cupfinal – nach einer starken Saison in der Serie A - mit seinem 1:0 zum ersten Titel seit 1974. In der Sommerpause sicherte sich Premier-League-Klub Nottingham Forest Ndoyes Dienste für kolportierte 40 Millionen Euro.

Juventus Turin

Lia Wälti

Die 32-jährige Captain des Frauen-Nationalteams war an der Heim-EM 2025 die prägende Figur im Schweizer Mittelfeld. Die Bernerin mit 133 Länderspielen überzeugt durch Passqualität, Übersicht und Führungsstärke und gab trotz Verletzungssorgen den Takt vor. Im Klub gewann sie mit Arsenal London sensationell die Champions League. Nach sieben Jahren bei Arsenal wechselte sie im Sommer zu Juventus Turin und wurde dort innert kurzer Zeit zu einer wichtigen Stütze im defensiven Mittelfeld.

Eintracht Frankfurt

Géraldine Reuteler

Sie ist derzeit der Inbegriff für fussballerische Klasse. Die 26-jährige Nidwaldnerin Géraldine Reuteler wurde an der Women’s Euro in allen drei Gruppenspielen zur «Player of the Match» und von der Fachzeitschrift Kicker ins «Team der Vorrunde» gewählt. Sie gehörte zu den heimlichen Stars der Heim-EM und erzielte in vier Partien ein Tor und einen Assist. Bei Eintracht Frankfurt ist Reuteler seit längerem in bestechender Form und trägt massgeblich dazu bei, dass die Frankfurterinnen in der Bundesliga vorne mitmischen.

FC Barcelona

Sydney Schertenleib

Die gebürtige Zürcherin Sydney Schertenleib hat sich im Starensemble des FC Barcelona in Rekordzeit zum Shooting-Star gemausert. In der laufenden Meisterschaft kam sie zehnmal zum Einsatz und verbuchte bisher ein Tor und einen Assist. Mit erst 18 Jahren steht sie im Nationalteam bei 19 Einsätzen und vier Toren und bringt mit ihrer starken Technik erfrischende Genialität ins Schweizer Spiel. Mit Barcelona gewann sie 2024/25 das Double; den Champions-League-Titel verpasste sie im Final gegen Arsenal nur knapp.

FC Basel 1893

Xherdan Shaqiri

Xherdan Shaqiri hat die Super League im Jahr 2025 mit seiner überragenden Spielintelligenz und der aussergewöhnlichen Qualität seines linken Fusses massgeblich geprägt. Zurück in Basel, fand der ehemalige Nationalspieler sofort zu alter Wirkungskraft: entscheidende Treffer, brillante Zuspiele – 13 Tore und 13 Assists in nur 20 Ligapartien im Frühjahr – sowie ein Führungsstil, der sein Team bis zum Meistertitel trug. Als treibende Kraft des FCB knüpft Shaqiri auch in der neuen Saison nahtlos an diese Leistungen an und zeigt eindrucksvoll, weshalb er weiterhin zu den prägendsten Schweizer Fussballern seiner Generation gehört.

FC Luzern

Matteo Di Giusto

Mit seiner hervorragenden Technik und seiner ausgeprägten Spielübersicht zählt Matteo Di Giusto zu den grössten Versprechen unseres Meisterschaftsbetriebs. Sein Wechsel vom FC Winterthur zum FC Luzern im Sommer markierte den Beginn eines neuen Kapitels – und der Zürcher überzeugte auf Anhieb als Taktgeber seiner neuen Mannschaft. Mit Toren und oftmals spektakulären Assists verwandelte er sein Potenzial in konkrete Wirkung auf dem Platz. Di Giusto hat sich innert kürzester Zeit als einer der offensiv gefährlichsten und einflussreichsten Spieler der Super League etabliert.

Servette FC

Miroslav Stevanovic

Miroslav Stevanovic bestätigt einmal mehr seinen Status als einer der herausragenden Gestalter des Offensivspiels in der Super League. Mit seiner präzisen Spielweise, seinem immensen Arbeitspensum und seiner beeindruckenden Konstanz bleibt die Nummer 9 des Servette FC einer der zuverlässigsten Kreativspieler der gesamten Liga. Stets anspielbar, stets gefährlich – Stevanovic lässt seine Mitspieler glänzen und trägt sein Team mit einer seltenen Eleganz. Sein Gespür für den entscheidenden Moment, seine vorbildliche Professionalität und sein Einfluss in Schlüsselsituationen machen ihn zu einer festen Grösse im Schweizer Fussball.

AC Milan

Zachary Athekame

Nach einer vollen Saison mit dem BSC Young Boys und Einsätzen in der Super League, im Cup und in der Champions League zog Athekame im Sommer 2025 nach Norditalien weiter. Bei der AC Milan kam der Genfer Ende September zu seiner Feuertaufe in der Serie A. Zu den unumstrittenen Stammkräften gehört Athekame dafür in der Schweizer U-21, für die er seit der Premiere im September 2023 schon 15 Mal gespielt hat. Im Oktober durfte er als «Nachrücker» erstmals Luft im A-Nationalteam schnuppern.

SC Freiburg

Johan Manzambi

Bundesliga-Debüt im September 2024, U-21-Debüt im März 2025, seit April regelmässige Einsätze in Deutschlands höchster Liga, Nati-Debüt im Juni und erstes Tor im zweiten Länderspiel: Johan Manzambis Aufstieg darf durchaus als kometenhaft bezeichnet werden. Mit seiner Dynamik, Vielseitigkeit und Gradlinigkeit auf dem Spielfeld hat sich der 20-jährige Genfer schnell viele Sympathien erspielt. Zur Endrunden-Qualifikation steuerte Manzambi in beiden Spielen gegen Schweden als «Joker» je ein Tor bei.

FC Zürich

Cheveyo Tsawa

Wer im Alter von knapp 19 Jahren schon über 40 Pflichtspiele für die erste Mannschaft des FC Zürich bestritten hat und im Mittelfeld die Fäden zieht, ist in der höchsten Schweizer Liga angekommen. Dazu kamen 2025 – 15 Monate nach dem Debüt in der Super League – die ersten acht Einsätze im U-21-Nationalteam, darunter fünf Mal 90 Minuten in der EM-Qualifikation. In beiden Mannschaften ist Tsawa ein Element, das dank seiner Physis und Spielintelligenz nicht mehr wegzudenken ist.

FC Basel 1893

Lia Kamber

Die Zugerin Lia Kamber wechselte im Januar 2025 vom FC Luzern zum FC Basel und etablierte sich dort rasch als Vize-Captain. Die U-19-Nationalspielerin debütierte unter Pia Sundhage im Schweizer A-Nationalteam. Die 19-Jährige zählt zu den grössten Talenten im Schweizer Frauenfussball und gilt bei Fachleuten als mögliche Nachfolgerin ihrer Namensvetterin Lia Wälti im Mittelfeldzentrum.

West Ham United

Leila Wandeler

Ihre Tanz- und Gesangseinlagen an der Heim-EM waren legendär – ihre Auftritte auf dem Platz frech, mutig und erfrischend. Die junge Freiburgerin war die grosse Überraschung im Schweizer EM-Kader und spielte sich mit Leidenschaft in die Herzen der Fans. Im Sommer wechselte sie aus der Nachwuchsabteilung von Olympique Lyonnais zu West Ham United und sorgte beim Startelfdebüt im Londoner Ligapokal mit einem Traumtor sofort für Aufsehen.

GC Frauenfussball

Giulia Looser

Gerade einmal 17 und im GC-Mittelfeld bereits unverzichtbar: Giulia Looser überzeugt mit Tempo, Spielintelligenz und strategischem Gespür. Sie trug massgeblich dazu bei, dass die GC-Frauen im Mai 2025 den AWSL-Final erreichten. Als Captain des U-17-Nationalteams und zuletzt Führungsspielerin in der U-19 lenkte sie gekonnt das Schweizer Spiel. Sie gilt als eines der vielversprechendsten Talente im Schweizer Frauenfussball.

FC Stade-Lausanne-Ouchy

Warren Caddy

Warren Caddy zählt zu den explosivsten und wirkungsvollsten Angreifern des Schweizer Profifussballs. Mit seiner Geschwindigkeit, seinem ausgeprägten Torinstinkt und seiner unermüdlichen Intensität stellt er für jede Defensive eine permanente Bedrohung dar. Ob im Eins-gegen-Eins oder als Teamplayer – Caddy verbindet Kraft, Dynamik und Effizienz wie kaum ein anderer. Die Saison 2024/25 bedeutete einen markanten Karrierehöhepunkt: 18 Tore und der ehrenvolle Titel des Co-Topskorers der dieci Challenge League unterstreichen seine Entwicklung zu einem der prägendsten Stürmer der Liga.

Neuchâtel Xamax FCS

Shkelqim Demhasaj

Shkelqim Demhasaj blickt auf eines seiner stärksten Jahre zurück und bestätigt seinen Ruf als mächtiger, durchsetzungsstarker Stürmer. Mit über 20 Toren im Jahr 2025, seinem vorbildlichen Spiel mit dem Rücken zum Tor und seiner Fähigkeit, jede Defensive zu beschäftigen, ist er ein elementarer Fixpunkt seines Teams. Immer einsatzfreudig, kombiniert er physische Präsenz mit Spielintelligenz und Effizienz im Strafraum. Seine Zuverlässigkeit, sein Professionalismus und sein Einfluss in entscheidenden Phasen machen ihn zu einer der konstantesten Grössen des Schweizer Fussballs.

FC Aarau

Valon Fazliu

Valon Fazliu gehört zu den eindrucksvollsten und gefährlichsten Akteuren der dieci Challenge League. Als unermüdlicher Arbeiter mit ausgeprägter Effizienz und feinem Torinstinkt trägt er den FC Aarau mit seiner Explosivität und seinem Mut in entscheidenden Momenten. Jahr für Jahr bestätigt Fazliu seine Bedeutung als zentraler Leistungsträger: ein Spieler, der nie nachlässt und Spiele dank seines starken linken Fusses regelmässig prägt – sei es mit präzisen Abschlüssen oder entscheidenden Pässen. Nach seiner Wahl zum «dieci Challenge League Player» 2024 könnte er sich erneut einen persönlichen Titel sichern.

BSC YB Frauen

Stephanie Waeber

Stephanie Waeber ist Captain und Aushängeschild des BSC YB Frauen. Bis zu ihrer Knieverletzung im Herbst 2025 überzeugte die 24-jährige (am 8. Dezember wird sie 25) Freiburgerin mit gefährlichen Standards und starken Führungsqualitäten. Zudem zählt sie zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielerinnen der AXA Women’s Super League: Mit 11 Toren holte sie 2024/25 die Torschützinnenkrone und gewann mit YB im Mai 2025 im Penaltyschiessen den Meistertitel.

Servette FC Chênois Féminin

Therese Simonsson

2025 ist das Jahr der Therese Simonsson. Die Schwedin trifft am Laufmeter und wird zur Überfliegerin der ersten Saisonhälfte 2025/26 in der AXA Women’s Super League. Mit zehn Toren in elf Meisterschaftsspielen führt die 27-Jährige die Torschützinnenliste klar an und trägt massgeblich dazu bei, dass die Genferinnen in dieser Saison noch ungeschlagen sind und souverän von der Tabellenspitze grüssen.

BSC YB Frauen

Iman Beney

Das Walliser Supertalent Iman Beney schoss den BSC YB Frauen mit ihrem entscheidenden Penalty zum Meistertitel und spielte sich mit ihren starken Auftritten in die Notizbücher europäischer Topklubs. Seit Sommer 2025 steht die 18-Jährige bei Manchester City in der Women’s Super League unter Vertrag und kommt dort regelmässig zum Einsatz.

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