HERE ARE THE WINNERS 2024!

Bayer Leverkusen

Granit Xhaka

Wer als erster Schweizer seit 1996 für den Ballon d’Or – die Wahl der weltbesten Spieler des Kalenderjahres – nominiert war, hat Grossartiges geleistet. Mit Bayer Leverkusen gewann Xhaka in seiner ersten Saison das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal, dazu stand er mit Bayer im Final der UEFA Europa League. Als Captain führte der Rekord-Nationalspieler die Schweiz zum zweiten Mal in Folge in den EM-Viertelfinal. Xhaka kann nun die Wahl als «UBS Male National Player» zum dritten Mal hintereinander gewinnen.

Eintracht Frankfurt

Géraldine Reuteler

Sowohl bei der Nati wie auch bei ihrem Verein Eintracht Frankfurt ist die 25-Jährige aus dem Mittelfeld fast nicht mehr wegzudenken. In der Liga schafften es die «Adlerträgerinnen» sich knapp hinter den beiden Topteams aus München und Wolfsburg zu etablieren. Ihre torgefährliche Form bei den Frankfurterinnen nahm sie zuletzt auch ins Nationalteam mit als sie beim Rekordspiel gegen Australien zum Ausgleich traf.

FC Lugano

Renato Steffen

Erst mit 21 Jahren schaffte Renato Steffen (33) den Sprung vom Amateur- in den Profi-Fussball. Beim FC Thun hatte er das Glück, Bernard Challandes und Urs Fischer (auf den er später beim FC Basel wieder traf) als Mentoren für diesen grossen Schritt zu haben. Der Weg des Flügelspielers führte ihn für viereinhalb Jahre in die Bundesliga, wo für den VfL Wolfsburg 144 Spiele bestritt. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz steht Steffen nun beim ambitionierten FC Lugano in seiner dritten Saison und will mit den Tessinern nach den Rängen 3 und 2 den Meistertitel holen. Zuletzt glänzte der Linksfuss als bester Vorlagengeber der Liga, was ihm auch wieder regelmässige Aufgebote für die Schweizer Nationalmannschaft einbrachte.

Club Brugge KV

Ardon Jashari

In Belgiens Spitzenliga hat Ardon Jashari diesen Herbst, nach seinem Wechsel aus Luzern, Fuss gefasst und ist zu Brugges «Spieler des Monats Oktober» gekürt worden. In der U-21 war der 22-jährige Zuger zuletzt Captain, nachdem er an der EM 2024 zum Kader des A-Nationalteams gehört hatte. Jasharis spielerischer Einfluss auf das Team war seh- und spürbar. Eine zweite EM-Teilnahme nach 2023 blieb ihm und der «Nati der Zukunft» leider versagt.

BSC Young Boys

Naomi Luyet

Spätestens seit ihrem Traumtor zum Exploitsieg über Frankreich im Oktober ist Naomi Luyet auch im Nationalteam in aller Munde. Im Juni gab die junge Walliserin gegen Ungarn ihr Debüt in der Nati, einen Monat später lieferte sie in ihrem ersten Startelf-Einsatz gleich ihren ersten Assist. Mit ihrer Dribbel- und Abschlussstärke gehört die Flügelspielerin längst zu den Hoffnungsträgerinnen für die Zukunft.

FC Aarau

Valon Fazliu

Der 28-Jährige erlernte das Fussballhandwerk beim Grasshopper Club Zürich, schaffte aber weder bei den Zürchern noch beim FC Lugano den Durchbruch in der Super League. Besser lief es für den Mittelfeldspieler eine Spielklasse tiefer in der Challenge League. Nach drei Saisons in Wil und nun im dritten Jahr beim FC Aarau reifte er zum unumstrittenen Stammspieler und Leader. Und zu einem verlässlichen Torschützen: in drei aufeinanderfolgenden Saisons erzielte Fazliu 14 Tore, was ihm in der Saison 2023/24 den zweiten Platz in der Torschützenliste der DCL einbrachte. Nachdem er den Start in die laufende Saison verletzungsbedingt verpasst hatte, knüpfte er wieder an die erfolgreichen Vorjahre an und erreichte fast wieder den beeindruckenden Schnitt von einem Skorerpunkt pro Spiel.

BSC YB Frauen

Naomi Luyet

Die 18-jährige Walliserin ist für viele die Entdeckung des Jahres 2024. Trotz ihres jungen Alters trägt sie im Spiel der BSC YB Frauen viel Verantwortung und ist zur Führungsspielerin gereift. Die dribbelstarke Flügelflitzerin trifft regelmässig selbst und legt immer wieder teamdienlich Tore für ihre Mitspielerinnen auf. Luyet hat wesentlichen Anteil daran, dass die YB-Frauen 2024 den Cupfinal erreichten. Sie ist gegenwärtig die beste Torschützin der AXA Women’s Super League.